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Braucht der Hund im Winter einen Mantel?

Hund im Winter

Tja, wie schaut es denn nun aus mit den frierenden Vierbeinern im Winter bei Eis und Schnee und Minusgraden. Auch hier gibt es wieder unzählige Meinungen und Ansichten. Ich versuche es mal aus meiner Erfahrung zu beschreiben. Mich selbst betrifft es nicht, da ich Australian Shepherds besitze, die so viel draussen sind bei Wind und Wetter, dass sich die Frage bei uns gar nicht stellt. Außerdem haben die beiden ein dickes Fell mit reichlich Unterwolle...

Nun - wie schaut es denn mit den kurzhaarigen Fellnasen aus. Wenn die Hunde die Kälte und vor allem nasse Kälte nicht gewöhnt sind, dann würde ich mir über die Anschaffung eines Hundemantels Gedanken machen. Nicht nur bei kleinen Hunden, auch ein Rhodesian Ridgeback kann frieren. Nicht nur kann, der friert bestimmt. Vor allem, wenn er draussen nicht in Bewegung ist. Solange die Hunde in Bewegung sind, macht ihnen - wie uns Menschen auch, die Kälte weniger aus. Aber wenn sie in der Ruhe sind und es nass und kalt ist, können sie leicht frieren. Spricht also nicht unbedingt etwas dagegen - egal wie es aussieht.

Natürlich kann man hier - wie überall bei Hundeausrüstung richtig viel Geld ausgeben und da würde ich wirklich drüber nachdenken, ob man in vielen Fällen nicht auch wie bei uns - den Markennamen mit bezahlt. Eine Suchmaschine mal mit dem Begriff Hundemantel besser noch Hundeoverall zu füttern, bringt einige Ergebnisse und das teuerste ist nicht immer das Beste.
Warum Hundeoverall? Es lassen sich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Viele klagen bei langhaarigen Hunden darüber, dass die Fellfreunde im Winter bei Schnee oft dicke "Schneeknödel" an den Läufen und am Bauch haben. Nun - so eine Overall bedeckt auch die Beine und den Bauch, so dass die Knödelbildung schon mal minimiert wird. Ich kenne eine Bekannte, die hat die ausrangierten Babystrampler verwendet - hat's auch getan.

Die Eisbildung zwischen den Zehen ist auch recht unangenehm und dadurch dass die Hunde dann oft mit dem warmen Speichel anfangen zu knabbern, bildet sich noch mehr Eis und das ist sehr unangenehm und teilweise schmerzhaft. Sehr gut vorsorgen kann man mit Booties aus dem Zughundesport. Die sind sehr günstig und die Hunde lassen sie auch an - im Gegensatz zu Pfotenschuhen mit harten Sohlen, das hassen die meisten Vierbeiner und stelzen umeinander wie Giraffen. Eine weitere gute Hilfe ist auch, die Haare zwischen den Zehen ganz kurz zu schneiden und vor dem Gassigang mit Vaseline oder Melkfett einzuschmieren - das ist zusätzlich eine schöne Pfotenpflege und eine kleine Wellnesseinheit für euren Vierbeiner. Falls ihr noch mehr wissen wollt - nehmt einfach Kontakt auf.

Pablo trägt unter dem Geschirr einen Hundemantel.